Raoul Schrott liest aus „Erste Erde“

Raoul Schrott liest aus Erste Erde am Freitag, dem 16. Juni, auf dem HumanistenTag in Nürnberg.

Sein Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: vom Urknall über die Entstehung des Planeten bin hin zu uns. Welches Bild vom Menschen geht daraus hervor? Was bedeutet es für unsere Existenz?

Erste Erde unternimmt den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Figuren und ihren Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein erzählerisches Panorama unseres Kosmos. Raoul Schrott hat dafür weltweit Reisen unternommen: von den Fundstellen des mit über vier Milliarden Jahren ältesten Gesteins überhaupt bis in die Atacamawüste, wo gerade das größte Spiegelteleskop der Welt entsteht. In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott dazu in Sachbuchform unseren heutigen Wissensstand zusammen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt sich Raoul Schrott daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts Kosmos zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden.

Zum Autor:

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u. a. Homers Heimat (Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe, 2008) und seine Übertragung der Ilias (2008), Gehirn und Gedicht (Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren, 2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Übersetzung von Hesiods Theogonie (2014) sowie der Gedichtband Die Kunst an nichts zu glauben (2015). Sein Erste Erde-Projekt wurde über mehrere Jahre hinweg von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

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