Juchu! Die JuHus kommen!

Und nicht nur die, sondern Jugendliche aus der ganzen Republik kommen zusammen und gestalten ihren HT17 mit: von Graffiti am Vormittag über philosophische Reflektionen im Pavillon bis zu hitzigen Diskussionen in der Sommersonne und Selbstbehauptung auf der grünen Wiese. Neben diesen Aktivitäten bieten sich ein Besuch des Speakers Corner und das gesamte Programm des HT17 an. Selber denken lohnt sich, und gemeinsam macht es mehr Spaß.

 

Unser Jugendprogramm am Samstag:

09:30 Uhr JuHu-Team: Vorbereitungstreffen

10:00 Uhr Infostand der Bundes-JuHus

10:00 Uhr Graffiti-Workshop

11:30 Uhr Jugendliche entern den Speakers‘ Corner

12:00 Uhr Philosophie im Pavillon

14:00 Uhr Mittagspause, Picknick

15:00 Uhr Selbstverteidigung: Einsteiger-Workshop im Grünen

ab 17:00 Uhr Zeit für Spontanes: auf dem Gelände oder in der Stadt. Nutzt unser Schwarzes Brett und unser Twitter Board!

Zweite Folge des ht17-Podcasts: Die „humanistische Muslima“ Merve Kayikci im Interview

Sie nennt sich selbst „Primamuslima“, Vorzeigemuslimin, eine „kritzelnde und krakelnde Studentin“ aus Baden-Württemberg: Merve Kayikci. Seit 2013 schreibt Kayikci auf ihrem Blog über Religion, Politik und Gesellschaft. Sie selbst sieht sich als moderne, feministische Muslima, in der Fremdwahrnehmung bleibt sie hingegen schon mal eine „Bombenlegerin“. Selbstbewusst beansprucht sie ihren Platz in der deutschen Gesellschaft: „Der Islam gehört zu Deutschland, ebenso wie ich.“

Im Juni wird Merve Kayikci auf dem Deutschen Humanistentag zu Gast sein. Zusammen mit Deniz Başpınar, Necla Kelek und Khola Maryam Hübsch diskutiert sie dort über das Thema „Identität Muslima?“. Vorab haben sich Alexa und Alexander Waschkau für den ht17-Podcast mit Merve Kayikci unterhalten. Über Religion als Privatsache, den politischen Islam und ihr Selbstverständnis als „humanistische Muslima“.

„Wir können so viel tun!“ – Aufklärer und Humanist Leo Igwe über seinen Kampf gegen Hexenjagden in Westafrika

Eigentlich hätte er katholischer Priester werden sollen, doch schon als Jugendlicher verlor Leo Igwe den Glauben an Gott. Heute ist Igwe Atheist und engagierter Humanist. Seit Jahren kämpft er in Nigeria und anderen westafrikanischen Ländern für Aufklärung und Toleranz. Er verteidigt humanistische Werte gegen religiösen Eifer und Aberglaube.

Sein besonderes Interesse gilt dabei den immer noch verbreiteten Hexenjagden in Westafrika, für deren Ende er als Forscher wie auch als Humanist unerbittlich streitet. Noch immer werden dort Frauen der Hexerei beschuldigt, verstoßen, manchmal sogar ermordet. Die Gründe haben oft nichts mit der Furcht vor höheren Wesen zu tun, sondern eher mit Neid und Hass. In manchen Gegenden Westafrikas ist die Hexenjagd ein „probates“ Mittel, vermeintliche Konkurrentinnen, beneidete oder einfach nur selbstbewusste Frauen aus dem Weg zu räumen.

Derzeit ist Leo Igwe Doktorand und Junior Fellow an der Bayreuth International Graduate School of African Studies. Auf dem Deutschen HumanistenTag im Juni wird Leo Igwe mit weiteren Gästen über das Thema „Tödliche Religion?“ diskutieren.

Im Vorfeld des #ht17 sprachen wir mit Leo Igwe über sein Leben, seine Motivation und seine Überzeugungen. Das Gespräch führte Felix Balandat.

Frühjahrsgeschenk für HT17-Gäste: Eintrittspreise gesenkt

Liebe HumanistInnen,

wir freuen uns sehr: Der HT17 hat eine großzügige Zuwendung erhalten, die an den expliziten Wunsch geknüpft wurde, die Eintrittspreise zu senken. Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach. Wir können Ihnen deshalb eine Preisstruktur anbieten, die jetzt ebenso attraktiv ist wie das Programm, das in wenigen Tagen in den Druck geht. Festivalpässe gibt es jetzt schon ab 89,50 Euro, Tageskarten ab 19,50 (jeweils inklusive Ermäßigung).

Damit diejenigen nicht zu kurz kommen, die ihre Tickets bereits erworben haben, gelten die neuen Preise auch rückwirkend. Wer bereits gezahlt hat, erhält eine entsprechende Rückerstattung; Genaueres erfahren Sie nach den Feiertagen.

Auch FrühbucherInnen profitieren von der neuen Preisstruktur. Sie fahren günstiger als TeilnehmerInnen, die ihre Tickets jetzt erst erwerben, und erhalten eine entsprechende Rückerstattung.

Die neuen Preise sind bereits freigeschaltet. Wir wünschen Ihnen ein frohes Frühjahrsfest, viel Sonne und viel Spaß beim Auspacken Ihres Frühjahrsgeschenks auf dem Weg zum HumanistenTag!

Herzlichst, Ihr

Stefan Friedrich

Raoul Schrott liest aus „Erste Erde“

Raoul Schrott liest aus Erste Erde am Freitag, dem 16. Juni, auf dem HumanistenTag in Nürnberg.

Sein Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: vom Urknall über die Entstehung des Planeten bin hin zu uns. Welches Bild vom Menschen geht daraus hervor? Was bedeutet es für unsere Existenz?

Erste Erde unternimmt den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Figuren und ihren Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein erzählerisches Panorama unseres Kosmos. Raoul Schrott hat dafür weltweit Reisen unternommen: von den Fundstellen des mit über vier Milliarden Jahren ältesten Gesteins überhaupt bis in die Atacamawüste, wo gerade das größte Spiegelteleskop der Welt entsteht. In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott dazu in Sachbuchform unseren heutigen Wissensstand zusammen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt sich Raoul Schrott daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts Kosmos zu entwerfen. Neugieriger und schöner lässt sich die Erde kaum erkunden.

Zum Autor:

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u. a. Homers Heimat (Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe, 2008) und seine Übertragung der Ilias (2008), Gehirn und Gedicht (Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren, 2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Übersetzung von Hesiods Theogonie (2014) sowie der Gedichtband Die Kunst an nichts zu glauben (2015). Sein Erste Erde-Projekt wurde über mehrere Jahre hinweg von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kommt!

Die ehemalige Bundesjustizministerin und FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kommt auf den HumanistenTag. Am Freitag, dem 16. Juni, diskutiert sie mit weiteren Gästen über die Frage, welche Werte unsere Gesellschaft braucht.

Leutheusser-Schnarrenberger steht für ihre Überzeugungen ein. Ihre Entscheidung als Justizministerin im Kabinett Kohl zurückzutreten, weil sie den ‚Großen Lauschangriff‘ ablehnte, brachte ihr über alle Parteien hinaus und in der Bevölkerung höchsten Respekt. Sechs Jahre später kehrte sie unter Angela Merkel ins Justizministerium zurück. Die 65-Jährige versteht Freiheit als „Freiheit vor staatlichen Eingriffen in die Freiheitsgrundrechte der Bürgerinnen und Bürger“. Sie engagierte und engagiert sich gegen staatliche Überwachungsprogramme, Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und fordert eine gesamteuropäische Zuwanderungspolitik, die den humanitären Verpflichtungen Europas gerecht wird.

Foto: Tobias Koch

Programm: bit.ly/2hFglrT
Tickets (schon ab 39 Euro/Tag): bit.ly/2gRW4CB
Newsletter: bit.ly/2hW6u0f

Erste Folge des HT17-Podcast online!

Seit 2010 produzieren Alexa und Alexander Waschkau in unregelmäßigen Abständen den skeptischen Podcast Hoaxilla. Immer wieder setzen sich die beiden mit urbanen Mythen auseinander. Sie behandeln Verschwörungsvorstellungen à la Bilderberger-Konferenz und BRD GmbH, erklären vermeintliche Wundertaten, „lösen“ Kriminalfälle und beleuchten aktuelle gesellschaftliche Phänomene – und das in bereits mehr als 200 Folgen.

Wir freuen uns sehr, das Hamburger Ehepaar als PartnerInnen des Deutschen HumanistenTags gewonnen zu haben. Im ersten Podcast für den Humanistentag sprachen Alexa und Alexander Waschkau mit Moritz von Salomon, Humanist und Erzieher an der Humanistischen Grundschule Fürth. Es geht um die Arbeit an einer reformpädagogischen Schule, die Situation von HumanistInnen in Bayern und den besonderen Wert eines humanistischen Festivals.

Hinweise zur Barrierefreiheit

Vor Ort

Alle Informationen zur Barrierefreiheit der Meistersingerhalle Nürnberg finden Sie hier. Das Obergeschoss dort ist leider nicht barrierefrei; allerdings findet der Großteil unserer Veranstaltungen im Erdgeschoss statt. (Im Obergeschoss wird nur Raum 4 bespielt, und zwar ausschließlich am Freitag). Wenn Sie einen Hund benötigen, weil Sie seheingeschränkt sind, können wir den Zugang ohne Zusatzkosten ermöglichen.

Wir bemühen uns um weitestgehende Barrierefreiheit. Daher bieten wir einen Begleitservice von der Straßenbahnhaltestelle Meistersingerhalle an (nur mit vorheriger Anmeldung) und haben PublikumsanwältInnen. Sie können sich jederzeit an die Anmeldung im Foyer wenden, ebenso an das Servicepersonal (Saal-/Kontrolldienst) in der Meistersingerhalle. Zudem erhalten Begleitpersonen von Personen mit der Einstufung „B“ im Schwerbehindertenausweis freien Eintritt.

Erreichbarkeit

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Meistersingerhalle gut barrierefrei zu erreichen (Straßenbahn-Haltestelle „Meistersingerhalle“ oder „Platz der Opfer des Faschismus“). Wenn Sie einen auf auf Ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichteten Fahrdienst suchen, dann kontaktieren Sie gerne den FDZ, Fahrdienst für Behinderte gGmbH aus Nürnberg. An der Meistersingerhalle stehen zudem vier behindertengerechte Parkplätze zur Verfügung.

Individueller Bedarf und Kontakt zum HT

Haben Sie einen konkreten Bedarf, Wünsche oder Anregungen, dann melden Sie sich sehr gerne bei Andrea Nehr, Tel. 0911 43104-22, nehr[at]ht17.de. Nutzen Sie dazu beim Ticketkauf auch unsere Checkbox, und teilen Sie uns Ihre Anforderungen mit. Gerne rufen wir Sie zurück, um alles Erforderliche zu klären.

 

 

Wir verlosen 1×2 Tickets für den HumanistenTag!

Genießen Sie vier Tage volles Programm auf dem Deutschen HumanistenTag 2017 vom 15. bis 18. Juni in der Nürnberger Meistersingerhalle – und das for free!

Wir verlosen auf Facebook: 1 x 2 Festivalpässe im Wert von 558€ für den Deutschen HumanistenTag, für Sie und eine Begleitperson Ihrer Wahl.

Einfach bis zum 21. Februar 2017 unseren Facebook-Beitrag und unsere Seite liken und folgende Frage beantworten: Worauf freuen Sie sich auf dem HumanistenTag am meisten? Mit etwas Glück sind Sie im Juni unser Gast!

Gerne dürfen Sie dieses Gewinnspiel auch teilen und Freunde markieren

Info: Dieses Gewinnspiel läuft bis zum 21.2.2017 um 15 Uhr und gilt nur in Zusammenhang mit den Teilnahmebedingungen: http://bit.ly/2kBrb2n

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